1986 bis heute

Die folgenden Jahre kann man mit dem Begriff "Neue Wege" zusammenfassen. Den ersten großen Schritt auf neuen Wegen beging der Gesangverein im Jahr 1990. Ein langgehegter Wunsch wird Wirklichkeit, der Verein erbaut sich mit Unterstützung der Gemeinde eigene Räumlichkeiten. Im Rahmen der „einfachen Stadterneuerung im Bereich der Straße im Hohland" bekam der Verein die Möglichkeit sich den oberen Stock der ehemaligen Zehntscheuer in Köndringen zu einem Vereinsheim auszubauen. Am 30. März 1990, mit dem Abtragen des noch gut erhaltenen Dachs des Gebäudes, wurde der Beginn des Umbaus eingeläutet. Nach dem das Dach unter fachkundiger Aufsicht von Zimmereimeister Alfred Höfflin abgetragen wurde, der Dachstuhl und der Giebel abgebrochen waren, begann die Firma Kurt Weiler mit den Maurerarbeiten. Anschliessend konnte ein neuer Giebel errichtet, ein neuer Dachstuhl und zwei große Gauben aufgeschlagen, das Dach isoliert und wieder gedeckt werden. Genau einen Monat nach Beginn der Bauarbeiten wurde am 30. April das Richtfest gefeiert. Die Mitglieder des Gesangvereins, welche schon bei den Rohbauarbeiten viele Arbeitsstunden leisteten, übernahmen den Innenausbau fast ausschließlich in Eigenregie. Vom Verputzen über Fliesen und Parkett verlegen bis hin zum Bauen von maßangefertigten Möbeln wurde alles selbst übernommen.

Der Beginn des Vereinsheim - Ausbaus am 30. März 1990
Richtfest Vereinsheim am 30. April 1990

Am 15. und 16. Juni 1991 fand, im Rahmen des ersten Zehnthofhocks, die Einweihungsfeier des Sängerheims statt. Höhepunkt war die Übergabe des Sängerheims von der Gemeinde an den Verein durch Bürgermeister Hermann Jäger. Der erste Vorsitzende Manfred Voigt dankte in seiner Ansprache allen Beteiligten, er schätzte das von den 250 000 Mark der gesamten Baukosten 100 000 Mark durch die Eigenleistung der Mitglieder des Gesangvereins erbracht wurden. Der nächste große Schritt in der Geschichte des Vereins wurde im Jahr 1998 begangen, nachdem die Männer im Männerchor und die Kinder und Jugendlichen im Kinder- und Jugendchor singen konnten, wollte man das „noch verborgene, enorme Gesangspotential in Köndringen wecken". Gedacht wurde hierbei an die Mütter und Töchter, die Teenies und Twens und an das lebenslustige Mittelalter. Die Idee einen neuen Chor zu gründen, welcher eine gesangliche Plattform für alle gesangsinteressierten Männer und Frauen ab 16 Jahren bot, wurde geboren. Nach kurzer Suche konnte man den damaligen Musikstudenten Matthias Erhardt aus Freiburg für dieses Projekt, gewinnen. Nach einer Projektvorstellung im Juli wurde schon im September desselben Jahres mit den Proben begonnen. Ihre öffentliche Feuertaufe bestanden die Sängerinnen und Sänger des „Jungen Chores" beim Frühjahrskonzert 1999. Während eins Probenwochenendes auf der Zuflucht im Sommer 1999 fand der „Junge Chor", wie er bis dahin genannt wurde, während eines geselligen Abends zu seinem heutigen Namen „Quintessenz". Im Frühjahr 2000 hatte die Quintessenz, unter dem Motto „Fraue sind aller Lieder Anfang", ihre ersten großen Konzertabend im ausverkauften Schloßkeller in Emmendingen. Leider war dieser Abend auch der Abschied des „Geburtshelfers" Matthia Erhardt, der den Chor aus beruflichen Gründen verlies. Ein neuer Dirigent war aber schne gefunden! Christian Wenzel stellte sich noch vor der Sommerpause bei den Sängern vor.

Helmut Sütterlin wird im Rahmen des Frühjahrskonzertes 2001 offiziell verabschiedet und zum Ehrenchorleiter ernannt.

Eine große Veränderung stand 2000 auch für den Kinder- und Jugendchor an. Helmut Süttelin übergab die musikalisch Leitung des Kinder- und Jugendchores an Inga Fischer, die am 1. Oktober 2000 mit ihrer Arbeit beim Gesangverein begann, zeigte sich schnell als sehr engagierte junge Frau, die von Beginn an frischen Wind in die Jugendarbeit des Vereins brachte. Doch mit den Änderungen an der musikalischen Spitze des Vereins sollte es noch kein Ende nehmen. Am 21. Dezember 2000 verabschiedet sich der Männerchor, nach einer letzten Singstunde, schweren Herzens von ihrem Dirigenten. Somit ging nach 30 Jahren am Taktstock die Ära Helmut Sütterlin zu Ende.Was daraufhin folgte, hielt zuerst keiner für möglich. Der Männerchor „Eintracht" Köndringen verpflichtet nach 139 Jahren unter männlicher musikalischer Leitung eine Frau als Dirigentin des Chores. Sechs Bewerber wurden zu einem Probedirigat eingeladen, doch bereits nach der vierten Vorstellung hatten sich die Sänger entschieden. Olga Endewardt sollte fortan den Ton angeben. Die Entwicklungen der letzten Jahre ,vor allem die Etablierung eines zweiten „Erwachsenenchores" der Quintessenz, brachten als Konsequenz für den Verein mit sich, dass der Name Männergesangverein „Eintracht" Köndringen, nicht mehr zeitgemäß war. Bei der Generalversammlung 2005 wurde der Vereinsname 144 Jahre nach Gründung des Vereins geändert: aus dem Männergesangverein „Eintracht` Köndringen e.V. wird der Gesangverein Köndringen e.V. Die Namen der vier Chöre, Männerchor „Eintracht", Gemischter Chor „Quintessenz", Jugendchor „Jukeboxx" und Kinderchor „Lollipop", bleiben als Untertitel erhalten und werden in die Vereinssatzung aufgenommen.



Unsere nächsten Termine

 Quintessenz  gibt
in der Schwarzwald-
klinik Bad-Krozingen
ein Konzert.

Sonntag, 14.07.
Beginn. 16:30


 

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Gesangverein Köndringen e.V.
Im Hohland 07
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