Jubiläumskonzert für 20 Jahre Quintessenz

Hier der Bericht aus dem EM-Tor von Elisabeth Stratz

Von Brahms bis zu den Sportfreunden Stiller

Von Aribert Rüssel, Mi, 10. Oktober 2018

Gelungenes Jubiläumskonzert in Köndringen: 20 Jahre Quintessenz als Bühne der unterschiedlichsten gesanglichen Möglichkeiten.

TENINGEN-KÖNDRINGEN. "Die Musik muss uns berühren", sagte Dirigent Christian Wenzel im Interview der Badischen Zeitung zum Jubiläumskonzert am 6. Oktober in der Winzerhalle. Wie Recht er hatte, bewies das Jubiläumskonzert am Samstagabend. Die Mitglieder der gemischten Chorgemeinschaft, bekannt dafür, gute Gastgeber zu sein, sorgten für grenzenlose Begeisterung mit ihrem bemerkenswerten und unvergesslichen Konzertabend. Alles war aufs Beste vorbereitet und so stand einem ebenso niveauvollen wie unterhaltsamen Konzertabend nichts im Wege.


Der gemischte Chor Quintessenz entstand aus dem Wunsch heraus, in einem traditionsreichen Männergesangverein neue Wege zu beschreiten, um sich dem Nachwuchsproblem zu stellen. Das scheint gelungen zu sein, was schon die Beständigkeit und Weiterentwicklung der weithin bekannten Chorgemeinschaft beweist, nicht zuletzt auch das Jubiläumskonzert gemeinsam mit "Swipogos" aus Riegel und dem Duo Meandro.

Die Begeisterungsfähigkeit der Chormitglieder war von Anfang an ein spürbares Element, getragen vom wunderschönen harmonischen Gesamtklang. Neun Titel, deren Arrangement abwechslungsreichen Chorgesang bot, hatte Dirigent Wenzel mit dem Chor zusammengestellt. Von Johannes Brahms bis zu den Sportfreunden Stiller reichte die Bandbreite an diesem Abend. Doch begann der Konzertabend mit gewohnt klassischem Liedgut. "Erlaube mir, feins Mädchen, "Da unten im Tale", beide von Brahms, "Innsbruck, ich muss dich lassen" von Heinrich Isaac und "Mit Lieb bin ich umfangen" von Johann Steuerlein, begann der erste Programmteil, der auf Wunsch des Publikums ausschließlich deutschsprachige Lieder beinhaltete. Hierbei zeigte sich schon das gute stimmliche Potential des mit Freude singenden gemischten Chors, auf das Dirigent zuverlässig zugreifen konnte.

Mit dem Gastchor "Swipogos" unter der Leitung von Diana Schmitt gab es den ersten Richtungswechsel in eine völlig andere Gesangswelt. Mit einer a capella Version der "Kleinen Nachtmusik" von Mozart, einem Popsong von Nena, "Wunder geschehen", dem Song "Geboren um zu leben" von Unheilig oder ganz krass "Engel" von der Hartrockband Rammstein, hatte der Chor schnell die Gunst des Publikums erlangt. Ein erster Fingerzeig, in welch einem musikalischen Milieu sich der ebenfalls gemischte Chor wohlfühlt. 20 Jahre Quintessenz als Bühne der unterschiedlichsten gesanglichen Möglichkeiten, das kam an und machte den Abend so faszinierend. Genauso wie der Auftritt des Duo Meandro mit Klaus Müller (Bandoneon) und dem Dirigenten Christian Wenzel mit "Tango and more".Tango in all seinen Facetten ein gelungenes Zwischenspiel vom Publikum mit viel Beifall belohnt.

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