Unser 6-tes Musik-Café

Das Musik-Café des Gesangvereins Köndringen erfreut sich großer Beliebtheit / Zeit zum Zuhören und Zeit zum Plaudern.

Musik Cafe Köndringen (Brigitte Rüssel/BZ)

TENINGEN-KÖNDRINGEN. Wer eine Idee zum Ausspannen suchte und dabei gemütlich Kaffeetrinken und Musik hören wollte, der war am Sonntag in der Winzerhalle beim "Musik-Cafe" vom Gesangverein Köndringen goldrichtig. Die Tische mit Kaffeegeschirr aus Omas Zeiten dekoriert, eine himmlische Auswahl an Torten und riesige dekorativ-bunte Ostersträuße in der Halle verteilt sorgten für ein Vorfrühlingsgefühl und steigerte die Plauderlust. Letztere wurde nur durch die musikalischen Auftritte der verschiedenen Chöre unterbrochen.

 

Was vor fünf Jahren noch zögerlich begann, hat sich inzwischen als absolutes Highlight für Kaffee- und Musikliebhaber herumgesprochen. Kein Wunder, dass bei dem Andrang zu wenig Platz vorhanden war und somit noch schnell vor Programmanfang zusätzliche Tisch- und Sitzgelegenheiten aufgebaut werden mussten.

Die Chorgruppe
"Herzdamen" machten den musikalischen Anfang mit vertrauten Stücken wie "Ännchen von Tharau" oder "Horch was kommt von draußen rein". Unter dem Dirigat von Olga Endewardt überzeugte der kleine Chor mit schönen Stimmen und einer nicht erwarteten Klangfülle. Mit dem Gospel "Lady Shine" zeigten sie, wie viel Pep in ihnen steckt und dem Publikum gefiel der stimmungsvolle Auftritt.

Eine kleine Konzertpremiere gab es für die Kindergruppe
"Lollipop", die zum ersten Mal unter der neuen Leitung von Hannah Goerke und Julia Hurrle ihr Repertoire zum Besten gab. Dass es den kleinen Nachwuchssängern Spaß machte, war nicht zu übersehen. Alle Liedvorträge klappten auf Anhieb. Mit entsprechenden Bewegungen wurden die Lieder nicht nur aufgelockert, sondern die Minisänger nutzten die Möglichkeit, die Texte zu unterstreichen. Die große Zuhörerschar von Eltern, Großeltern und Geschwistern konnte miterleben, wie die Nachwuchstalente das Erlernte mit Begeisterung vorführten. Mit viel Applaus wurden die kleinen Akteure belohnt.

Mit einem beeindruckenden Klangerlebnis, das ohne Umwege unter die Haut ging, punktete Olga Endewardt mit ihren Soloeinlagen "Ombra mai fu" (G.F.Händel) und "Es vergeht kein Tag" (Max Orrel). "Die Rose" als Zugabe sorgte bei den Zuhörern für wohlige Gänsehaut und wurde mit lauten Bravorufen honoriert.


Abgerundet wurde der Nachmittag mit dem Männerchor. Der bewies mit seinen Liedern, dass es neben der gesanglichen Qualität auch um den gemütlichen Charakter geht, auch wenn kein Lied das Thema Kaffee beinhaltete. So durften die Zuhörer sich rein gesanglich auch mal was anderes gönnen, etwa Wein, Bier oder Whisky. Mit den Liedern Rosen und Wein, dem Bierlied und Füllt euer Glas mit Whisky, trotzten sie dem Kaffeeduft. Da hätte als Zugabe eher Peter Alexanders Gassenhauer "Die kleine Kneipe" gepasst. Stattdessen erfreute der Chor mit "Merci Cherie" von Udo Jürgens.

Die Chöre haben gezeigt, dass sie eine gute Basis und Grundlage für die Zukunft haben. Dies ist insbesondere ihrer Dirigentin Olga Endewardt zu verdanken, die stets ein passendes Händchen für die Lieder der Veranstaltungen zeigt.

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